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Schwache TV-Quoten an Weihnachten - kaum jemand guckte fern PDF Drucken E-Mail
Nachrichten - Medien
Sonntag, den 25. Dezember 2011 um 10:19 Uhr
weihnachtskugeln_kleinAm Heiligabend haben zahlreiche Weihnachtsformate das Rennen um die Gunst der Zuschauer vor dem Fernseher gemacht - allerdings lag das Interesse erheblich unter dem üblichen Schnitt. Offenbar waren Tannenbaum und Familie wichtiger als die Flimmerkiste.

Ganz vorne lag die "Tagesschau" der ARD, die 3,5 Millionen Interessenten ab 20.00 Uhr einschalteten, das entsprach einem Marktanteil von 20,7 Prozent. Die ZDF-Show "André Rieu - Weihnachten bin ich zu Haus" rangierte bei den Primetime-Formaten vorne. Allerdings guckten nur 2,63 Millionen Menschen zu (12,6 weihnachtskugelnProzent).

Die Sendung "Oh Tannenbaum" im Ersten Programm wollten sich 2,28 Millionen (11,2 Prozent) nicht entgehen lassen, danach 2,19 Millionen (10,1 Prozent) die "Stürme in Afrika". Bei Sat.1 sahen 1,95 Millionen (9,6 Prozent) "Es ist ein Elch entsprungen" und bei Vox 1,89 Millionen (9,2 Prozent) den Chevy-Chase-Comedy-Klassiker "Eine schöne Bescherung".

RTL war mit der "Ultimativen Chart Show" samt "Rock-Pop-XMas-Songs" vorne dabei, wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Show schalteten 2,56 Millionen Fans ein (12,6 Prozent), zuvor hatten nur 1,81 Millionen (10,2 Prozent) "Hapes zauberhafte Weihnachten" um kurz nach 19.00 Uhr verfolgt.

ProSieben war mit einem Marathon der Serie "Two And A Half Men" in den Top50 gleich mehrfach vertreten - bis zu 1,9 Millionen (9,1 Prozent) ließen sich an Weihnachten vom Trunkenbold und Weiberhelden Charlie Harper alias Charlie Sheen inspirieren.

Am Nachmittag reüssierten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit verschiedenen Spielfilmen à la "Michel in der Suppenschüssel" (ZDF, 2,51 Millionen/17,0 Prozent) oder "Der kleine Lord" (ARD, 2,23 Millionen, 16,0 Prozent). Bei den Tagesmarktanteilen rangierte RTL mit 10,3 Prozent knapp vor dem Zweiten (10,1 Prozent), der ARD (9,7), Sat.1 (7,0) und ProSieben (6,1). Die Dritten Programme der ARD profitierten vom Heiligabend, zusammengenommen 16,2 Prozent war ein Jahresbestwert.