| Hype um Internet-TVs - was hinter den Zahlen steckt |
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| Nachrichten - Geräte | |||
| Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 14:49 Uhr | |||
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Sogenannte Hyprid-TV-Geräte kamen im März des vergangenen Jahres in die Verkaufsregale, damals standen sie für gerade einmal 0,4 Prozent des Umsatzes mit Fernsehern. In der Zwischenzeit seien insgesamt 1,2 Millionen Modelle mit Mit anderen Worten: Wer einen teureren Fernseher mit größerer Diagonale kauft, kommt um einen Online-Zugang heute nicht mehr herum, weil er wie das Videotextmodul zur Standardausstattung gehört. Inwieweit die gebotene Funktionalität auch genutzt wird, steht auf einem völlig anderen Blatt - zuverlässige Erhebungen dazu gibt es nicht. Hinzu kommt: Noch immer kochen die Hersteller beim Internet-Zugriff ihr eigenes Süppchen mit speziell abgestimmten Angeboten. Ein freier Spaziergang im World Wide Web ist nicht möglich, statt dessen sollen Widgets oder Apps das Bedürfniss befriedigen. Standards wie HbbTV fristen ein Schattendasein.
158.000 Flachbildfernseher mit integriertem Internet-Anschluss im Juni verkauftIm Juni wurden nach Bitkom-Angaben 158.000 Flachbildfernseher mit integriertem Internet-Anschluss verkauft. Der entsprechende Umsatz betrug 167 Millionen Euro, 46 Prozent der Konsumenten wollen ihre Fernseher ans Internet anschließen, um Web-Inhalte zu betrachten. Das ergab eine repräsentative Bitkom-Umfrage. Insbesondere die junge Generation steht auf dem hybriden TV: Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sind es 60 Prozent. Junge US-Amerikaner wünschen sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Markt für 3D-Fernseher auch aufgrund fehlender Filme nur sehr langsam in Schwung kommt. In diesem Jahr werden weltweit voraussichtlich nur 3,4 Millionen taugliche Geräte abgesetzt.
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